Familienfreundliche Gottesdienste Bibel interaktiv, Singen mit Händen und Füßen, Mittagessen und Cappuccino
(Pöttmes) Bei den familienfreundlichen Gottesdiensten verwandelt sich die evangelische Lutherkirche in Pöttmes in ein familienfreundliches Haus. Wenn die Glocken um 10.15 Uhr läuten ist für jedes Alter etwas geboten. Ein Team von 15 Frauen, Männern und Jugendlichen um den Gemeindepfarrer Reinhold Fritzsch bietet die biblische Geschichte interaktiv, stellt schöne Lieder vor und singt manchmal sogar mit Händen und Füßen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre mit dieser gottesdienstlichen Neuentwicklung haben gezeigt, dass die biblische Geschichte als Bilderbuchgeschichte für alle Altersgruppen ankommt. Jetzt heißt es wieder: “Macht bitte alle die Augen zu!“ Mitarbeiter verkleiden sich wie Bilderbuchfiguren des holländischen Malers Kees de Kort. So ist die Geschichte auf einmal ganz lebendig. Interessante Personen können erzählen, gefragt werden und vermitteln anschaulich, wie es damals war. Genauso fantasievoll kommen die Lieder ins Programm. Das Vorprogramm dieses Gottesdienstes für alle dauert 30 Minuten. Dann teilt sich die Gemeinde in drei Gruppen je nach Alter und Geschmack. Das ist eben nur in einem Gemeindezentrum möglich, wie die Pöttmeser Lutheraner eines haben. Reden, Basteln oder Spielen gibt es für die 3-6 Jährigen und für alle Schulkinder in eigenen Gruppen. Kinder, die Ihre Taufkerze mitbringen können im Gottesdienst eine persönliche Tauferinnerung feiern. Markenzeichen ist eine fantasievolle und äußerst preisgünstige Bewirtung der Familien. Der Gemeinde steht jetzt eine leistungsfähige Cappuccinomaschine zur Verfügung. So dürfte der Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst ein echter Genuss werden. Ein Nebenraum wurde schon am Samstag festlich gedeckt. Wer will kann sich zu Beginn des Gottesdienstes melden. Um den Tisch sitzend, zeigt sich erst Gemeinde. Die Leute reden über den Gottesdienst. Hier lernen sich Gottesdienstbesucher erst richtig kennen und genau das braucht eine Diasporagemeinde dringend. Viele gingen nach dem Essen nach Hause mit dem Wissen:“ Das ist ein Sonntag der gut und mit Gott angefangen hat und zu Hause ist die Küche sauber. Jetzt lässt sich ohne Stress noch etwas Schönes aus diesem Tag machen.