Licht aus Betlehem Die Idee stammt aus Österreich und entstand im Jahr 1986 und zwar in Oberösterreich durch das Landesstudio Linz des ORF. In der Geburtsgrotte von Bethlehem, die nach archäologischen Forschungen als Geburtsort Jesu gilt, entzündet ein Kind ein Licht. Der ORF bringt das Licht in einer explosionssicheren Lampe mit dem Flugzeug nach Wien. Hier nehmen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Aktion an und verteilen das Licht als Zeichen des Friedens weltweit, seit 1998 auch in München. Bereits bei den ersten Kontaktgesprächen zwischen Pfarrer Thomas Brom und Pfarrer Reinhold Fritzsch spielte das Friedenslicht eine Rolle. Beide dachten über eine passende Gestalt für Ehekirchen nach. Der Weihnachtsmarkt, der traditionell am 3. Advent um das neue Rathaus stattfindet, bot sich dafür an.
Die regelmäßigen Koordinationsgespräche zwischen der politischen Gemeinde Ehekirchen, Schule, Kindergärten und Kirchengemeinden erwiesen sich auch hier als segensreiche Einrichtung für die notwendigen Abstimmungsfragen. So entstand eine ökumenische Aussendung des Friedenslichtes in Ehekirchen. Sie findet am Ende des Weihnachtsmarktes um 19.00 Uhr statt.
Am folgenden Montag wird das Friedenslicht in einer ökumenischen Andacht an alle Schulklassen der Ehekirchener Schule ausgegeben.
Wir schaffen in der Pfarrkirche Ehekirchen einen Ort der Ruhe und der feierlichen Besinnung. Wer vom Weihnachtsmarkt nach Hause geht, kann das Friedenslicht aus Bethlehem einfach mit einer selbst mitgebrachten Laterne in Empfang nehmen.